Eine Kulturgeschichte der Mnemotektur
Kurzbeschreibung
Seit der Antike werden Inhalte der memoria topographisch organisiert: Erinnerung braucht Orte, Ablagen, Vorratskammern. Von dieser Logik der Topik aus entfaltet das Buch eine Kulturgeschichte, in der Rhetorik, Religion und Architektur als Speichermedien von Kultur ineinandergreifen.
„Mnemotektur“ bezeichnet die Externalisierung von Gedächtnis in Raumformen: der gedachte Raum wird in den Realraum übertragen und mit Inhalten aufgeladen. Architektur wird so zum Medium der Bewahrung – und zugleich zur Bühne, auf der Kultur sich selbst repräsentiert.
Bibliografische Angaben
- Format
- Gebundene Ausgabe
- Umfang
- 108 Seiten
- Sprache
- Deutsch
- Erscheinungsdatum
- 06.07.2004
- ISBN
- 978-3-937376-00-4